Recruiter aufgepasst: Nutzt die Vorteile der Zeitarbeit

Recruiter aufgepasst: Nutzt die Vorteile der Zeitarbeit

Warum sich Zeitarbeit lohnt

Der Begriff Zeitarbeit hat nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Arbeitgeber oft einen faden Beigeschmack. Gerne machen deshalb Personaler und Bewerber einen großen Bogen um das Zeitarbeitsmodell. Aber ist dieses negative Image gerechtfertigt?

Warum es in erster Linie für Recruiter Vorteile mit sich bringt, welche das sind und was Personaler beim Zeitarbeitsmodell beachten sollten, erfahren Sie im Folgenden. Lesen Sie außerdem auf arbeitsrechte.de genaueres zur Zeitarbeit.

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Was Recruiter über Zeitarbeitnehmer wissen müssen

Für Recruiter bedeutet Zeitarbeit zunächst vor allem, dass sie eine Person nur befristet (z. T. sogar nur sehr kurzfristig) anstellen und sich so auf kein langfristiges Arbeitsverhältnis einlassen müssen. Das ist z. B. dann von Vorteil, wenn nur vorübergehend zusätzliche Kräfte benötigt werden oder unklar ist, ob sich ein Unternehmen die zusätzliche Arbeitskraft dauerhaft leisten kann oder will.

Manchmal suchen Unternehmen Menschen mit sehr spezifischen Qualifikationen. Recruiter haben dann das Problem, aus einem großen Bewerberpool passende Kandidaten herauszufischen, ohne Kompromisse machen zu müssen. Zeitarbeitsfirmen erleichtern diesen Prozess, denn sie kennen die Fähigkeiten und Arbeitserfahrungen der Zeitarbeitnehmer sehr gut. Statt des langwierigen Bewerbungsprozesses kann der Recruiter sich gezielt bei der Zeitarbeitsfirma nach Klienten erkundigen, die über die gesuchte Qualifikation verfügen.

Personen, die schon länger bei einer Zeitarbeitsfirma sind und durch diese schon in verschiedenen Unternehmen und Bereichen tätig waren, haben sich wiederholt bewährt und gezeigt, dass sie sich an ein neues Arbeitsumfeld anpassen können. Als Recruiter sollte man sich deshalb die Mühe machen, sämtliche Arbeitszeugnisse vorheriger Arbeitgeber der entliehenen Arbeitskraft zu studieren. War die Leistung durchgehend gut und überzeugend, kann eine Übernahme eine echte Investition sein.

Was Personaler nämlich unbedingt im Hinterkopf behalten müssen, ist die Tatsache, dass Zeitarbeitnehmer und Zeitarbeitsfirmen langfristig ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis anstreben.

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Vielseitigkeit und Flexibilität: Die zwei größten Vorteile der Zeitarbeit für Arbeitgeber und Recruiter

Warum sollten sich Unternehmen überhaupt auf kurzfristige Arbeitsverhältnisse einlassen? Besonders Arbeitgeber, die auf Stabilität Wert legen, haben mit den häufigen Arbeitnehmerwechseln und kurzfristig angelegten Arbeitsverträgen so ihre Probleme. Vorteilhaft ist das Arbeitsmodell beispielsweise in folgenden Situationen:

  • Die Auftragslage ist in manchen Monaten intensiver als in anderen. Den Personalstab dauerhaft zu erhöhen, lohnt sich in der Regel nicht. Stattdessen können saisonal zusätzliche Arbeitskräfte eingesetzt werden.
  • Recruiter sollten auch dann Zeitarbeitnehmer anheuern, wenn feste Angestellte aus bestimmten Gründen vorübergehend ausfallen. Erkrankt ein Mitarbeiter für längere Zeit oder nimmt sein Recht auf Elternzeit in Anspruch, müssen Recruiter einen geeigneten Ersatz für den Ausfall finden.
  • Ein Unternehmen im Wachstum, welches vielleicht sogar in neue Gebiete vordringt, profitiert von der vielseitigen Qualifikation der meisten Zeitarbeitnehmer. Diese haben nach einigen der kurzfristigen Arbeitsverhältnisse oft einen großen theoretischen und praktischen Erfahrungsschatz gesammelt. Wer auf der Suche nach ganz bestimmten Qualifikationen bzw. Fachkräften ist, wird bei Zeitarbeitsfirmen oft fündig.
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Was ist mit den Kosten? Rechnet sich die Übernahme einer Zeitarbeitskraft?

Nicht zu unterschätzen ist natürlich auch die finanzielle Erleichterung. Recruiter wissen, dass auf dem Weg von der Stellenausschreibung bis zum Arbeitsbeginn der neuen Arbeitskraft einige Kosten entstehen. Durch Zeitarbeitsfirmen lässt sich der ganze Aufwand der Personalbeschaffung einfach „outsourcen“.

Dies sollten Arbeitgeber auch dann im Hinterkopf behalten, wenn die dauerhafte Übernahme eines Zeitarbeitnehmers zur Debatte steht. Manche Unternehmen scheuen die Ablösesummen im Falle einer Übernahme. Wer diesen jedoch die Kosten eines gewöhnlichen Bewerbungsprozesses gegenüberstellt, wird feststellen, wie viel günstiger und sinnvoller eine Übernahme schlussendlich sein kann.

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Fazit: Potenziale der Zeitarbeit erkennen und ausschöpfen

Nur weil es um vorübergehend zu besetzende Stellen geht, heißt das noch lange nicht, dass bei der Auswahl der Zeitarbeitnehmer weniger Sorgfalt vonnöten ist als bei anderen Bewerbungsprozessen. Zeitarbeit sollte nicht nur zur Überbrückung genutzt, sondern als Investition betrachtet werden. Es obliegt den Recruitern bzw. den jeweiligen Personalabteilungen, die Potenziale der teilweise vielseitig qualifizierten Zeitarbeitnehmer zu erkennen und zu fördern. Insgesamt können sie so einerseits die Vorteile der Zeitarbeit nutzen, andererseits dazu beitragen, deren schlechtes Image zu widerlegen.

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