Ein Interview mit DEKRA Arbeit zur Einführung einer Recruiting SoftwarePraxisbeispiel zur Einführung einer Recruiting Software

Praxisbeispiel zur Einführung einer Recruiting Software

Einführung einer E-Recruiting Software (Teil 1)

Manche Personaldienstleister wechseln ihre Recruiting Software aus Unzufriedenheit. Andere arbeiten noch ganz ohne. Wir haben DEKRA Arbeit interviewt.

Einführung einer E-Recruiting Software (Teil 1)

Praxisbeispiel bei dem Personaldienstleister DEKRA Arbeit GmbH
Manche großen Personaldienstleister haben bereits eine Recruiting Software und wechseln diese aus Unzufriedenheit. Andere arbeiten noch ganz ohne Software. Irgendwann treffen sie die Entscheidung auf den nicht zu stoppenden Zug der Digitalisierung aufzuspringen.
Was sind die Beweggründe für ihre Wahl? Wie lief der Entscheidungs- und schließlich auch der Einführungsprozess ab? In Teil 1 der Serie „Einführung einer Recruiting Software“ blicken wir hinter die Kulissen vom Personaldienstleister DEKRA Arbeit. Ein Interview mit Herrn Sachweh von DEKRA.

1. Herr Sachweh, bitte stellen Sie uns kurz das Zeitarbeitsunternehmen DEKRA Arbeit vor.

DEKRA Arbeit gehört zu den Top Ten Anbietern in Deutschland (Platz 7 Lünendonk) und ist international vertreten (D / Osteuropa/ Nordafrika / Spanien / Schweiz). In unserem Personalpool haben wir über 16.000 Zeitarbeitnehmer und an unseren über 125 Standorten arbeiten 500 interne Mitarbeiter.

2. Sie hatten bisher keine Recruiting Software. Was hat Sie bewogen dies zu ändern?

– umständliches Schalten von Stellenanzeigen
– kein einheitlicher Auftritt
– geringe Reichweite der Online-Stellenanzeigen
– bessere Übersicht der eingegangenen Bewerbungen
– zu viel Bewerbungen in Papierform
– umständliche Verwaltung der Bewerbungen
– professionelles Bewerbermanagement

3. Was musste die Software für Sie erfüllen? Und wie haben Sie sich informiert?

– möglichst webbasiert
– Schnittstelle/kompatibel mit Landwehr L1
– anwenderfreundlich
– Zeitersparnis
– den Bewerbungsprozess bis zur Einstellung abbilden
– kostengünstig
GermanPersonnel hat die Software mehrmals bei uns im Hause vorgestellt.

4. Gab es mehrere Software Anbieter in der engeren Auswahl?

Nein, Herr Kainhuber hat in seinen beiden Präsentationen bei uns im Hause unsere Führungsebene von den Vorteilen der persy Anwendung überzeugt. Wir hatten großes Vertrauen in die Kompetenz und die langjährige Erfahrung von GermanPersonnel.

5. Wie lange dauerte es von der Entscheidung eine Software einzuführen bis zu ihrem tatsächlichen Einsatz im Unternehmen?

knapp 4 Monate

6. Sie nutzen persy nun seit 5 Monaten. Wie lief der Einführungsprozess ab?

Zuerst wurden sämtlich Templates/Standardtexte/Bilder durch unsere Marketing Abteilung in persy hinterlegt. Vor der Freischaltung von persy, wurden alle Mitarbeiter online geschult. Die 1,5 stündigen Online Einführungsschulungen waren gut organisiert und wurden inhaltlich gut umgesetzt. In der Startphase wurden weitere Feinjustierungen an der Software vorgenommen.

7. Wie kommen Ihre Mitarbeiter mit der Software zurecht? Wer hilft bei Problemen weiter?

Bei Problemen bin ich der erste Ansprechpartner. Unlösbare Probleme werden dann an den Support von GermanPersonnel weitergeleitet. Unsere Mitarbeiter haben sich relativ schnell mit der persy Anwendung hinsichtlich Stellenschaltung zurechtgefunden. Beim Parsen von Bewerbern und dem Erstellen von Exposés gab es anfangs hier und da Probleme. Aber 4 Wochen nach der Einführung traten nur noch ganz selten Probleme mit der Anwendung bei den Usern auf.
Herr Sachweh, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns und allen Interessierten einen Einblick in Ihre Entscheidungsfindung und die anschließende Software-Einführung zu geben. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg für Ihr Recruiting!