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Das Personalmanagement beschäftigt sich mit dem Faktor Arbeit in der Betriebswirtschaft. Das Personal beziehungsweise die Arbeiter werden als ein Produktionsfaktor gesehen, welcher den Gewinn des Unternehmens maximieren soll. Gleichzeitig müssen gesetzliche und soziale Punkte beachtet werden, wie beispielsweise die Einhaltung des Arbeitsrechts und die Schaffung von ergonomischen und gesundheitsverträglichen Arbeitsplätzen. Hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und anderen Vertretern notwendig. Das Ziel ist es, nachhaltigen Erfolg zu erzielen, dies schließt eine soziale Verantwortung sowie ein umweltverträgliches Verhalten mit ein. 

Zu den Hauptgebieten des Personalmanagement gehören die Personalführung und die Personalverwaltung. Die Personalführung sorgt für die Eingliederung der Mitarbeiter in das Unternehmen, fördert diese entsprechend ihrer Fähigkeiten und sorgt für eine hohe Zufriedenheit unter den Angestellten. Gut ausgeführt, profitieren beide Seiten vom Personalmanagement. Neue Angestellte werden in ihre Tätigkeit eingearbeitet, es werden ausreichend Informationen zur Verfügung gestellt und Weiterbildungen werden gefördert.

Ein Teilbereich ist hierbei die Personalplanung. Ihre Aufgabe ist die Organisation des Faktors Arbeit. Es wird ermittelt, welches Personal benötigt wird, sodass dem Unternehmen ausreichend und qualifizierte Angestellte zur Verfügung stehen. Die Kosten müssen gering gehalten werden, während der Nutzen steigt. Bei der Personalentwicklung werden Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt und das Potential der Angestellten gefördert.

Die externe Personalkommunikation baut auf einer Zusammenarbeit mit Personalvermittlern, Bildungseinrichtungen und anderen externen Beteiligten auf. Bei der internen Personalkommunikation wird den Mitarbeitern Wissen zur Verfügung gestellt, sodass diese in ihrer Arbeit unterstützt werden. Das Personalmanagement beschäftigt sich mit der Beschaffung von potentiellen Angestellten sowie der Förderung von eigenen Kräften. Es werden Anreize für potentielle Bewerber geschaffen und das bereits vorhandene Personal wird weitergebildet und qualifiziert. Ein weiterer Punkt im Personalmanagement ist der Personaleinsatz.

Die Angestellten müssen entsprechend ihrer Fähigkeiten, ihrer Möglichkeiten sowie dem Bedarf des Unternehmens eingesetzt werden, was auch die Themen Kurzarbeit und Schichtarbeit mit einschließt. Um die Abläufe nachzuvollziehen, wird die Personalwirtschaftskontrolle implementiert. Hierbei erfolgt eine Kontrolle der Abläufe und die Produktivität kann gesteigert werden. Personalkosten, Fehlzeiten und andere Ergebnisse werden überwacht und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Die Personalbetreuung umfasst die Leistungen an die Angestellten. Diese können verschiedene Zusatzvergütungen, wie beispielsweise Urlaubsgeld erhalten. In größeren Betrieben kann zudem ein Werksarzt vorhanden sein, welcher sich um gesundheitliche Probleme der Angestellten kümmert.

Auch die Bereitstellung von angemessener Berufskleidung gehört zu diesem Teilgebiet. Dienstfahrzeuge werden den Mitarbeitern überlassen, um zum einen eine Bindung zum Unternehmen zu erzeugen und zum anderen den Angestellten eine zusätzliche Belohnung zukommen zu lassen. Gleichzeitig kann das Fahrzeug das Unternehmen repräsentieren. Ebenso gehören Fragestellungen aus den Bereichen Gleichbehandlung, Mobbing und Eingliederung zur Personalbetreuung. Es werden Ansprechstationen eingerichtet und vorbeugende Maßnahmen ergriffen.

Die Personalentlohnung sorgt für eine angemessene Bezahlung der Angestellten. Hierzu gehören der eigentliche Lohn sowie Zusatzausgaben an Sozialversicherungen und die Steuer. Somit beschäftigt sich die Personalentlohnung mit den Ausgaben des Unternehmens, der Bezahlung der Angestellten und der sozialen Absicherung der Mitarbeiter.

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